Beitragsreihe zur Nachhaltigkeit von Weiterbildung

Vorteile einer langfristigen Planung Ihrer Weiterbildungsmaßnahmen

Immer häufiger wird uns die Frage gestellt, wie die Nachhaltigkeit von Weiterbildungsmaßnahmen und Seminaren gesteigert werden kann. Der nachfolgende Artikel ist Bestandteil dieser Blog-Beitragsreihe.

Die Definition von Planung „beschreibt die menschliche Fähigkeit zur gedanklichen Vorwegnahme von Handlungsschritten, die zur Erreichung eines Zieles notwendig scheinen.“ (Quelle: Wikipedia)

Aber was bedeutet das für die Planung von Weiterbildung? Bei der Planung von Trainings und Seminaren sollte man sich folgende Fragen stellen:

Warum sollte es eine langfristige Planung für Trainings geben? Welche Vorteile bringt das?

  • Sofern Lernen und Weiterbildung Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist, sollte sich dies auch in den Kalendern der Mitarbeiter wiederfinden.
  • Für das Erreichen von strategischen Zielen des Unternehmens oder der Abteilung kann es sein, dass Kenntnisse und Wissen für die neuen Aufgabenfelder angepasst werden müssen (wenn z.B. international Märkte stärker in den Fokus rücken, sind gute Englisch-Kenntnisse wichtig).
  • Bei komplexeren Themenfeldern ist die Durchführung von aufeinander aufbauenden Seminarthemen über einen längeren Zeitraum sinnvoll. Verhaltensänderungen brauchen seine Zeit und auch hin und wieder eine Wiederholung.
  • Durch die langfristige Planung können saisonale Zeit-Engpässe umschifft werden, um sicherzustellen, dass alle ausgewählten Teilnehmer Zeit haben.
  • Kontinuierliche Weiterbildungsmöglichkeiten sind ein wichtiger Bestandteil der Jobauswahl, deren Planung als Wertschätzung für die Mitarbeiter angesehen wird.

Was sollte die Planung von Weiterbildung beinhalten?

Bei der langfristigen Planung der Weiterbildungsaktivitäten in der Abteilung (oft in Kooperation mit dem Personalwesen) stehen grundsätzliche Überlegungen im Vordergrund, wie:

  • die Zielgruppe für die Trainingsinhalte und deren (mögliche) Heterogenität
  • die passende Methodik und Lernform, z.B. Präsenz-Training in Kombination mit Blended Learning Elementen (Webinar, Online-Quiz, Video-Tutorial etc.), Resfresher-Seminare, Lessons Learned-Workshops, interner Wissens-Austausch, Train-the-Trainer-Konzepte
  • die Verfügbarkeit der Teilnehmer in Bezug auf saisonale Schwankungen des Arbeitsalltags
  • die strategischen Themenschwerpunkte je Phase oder erkannte Lücken / Verbesserungspotential
  • die Auswahl des Anbieters
  • der Erfolg der Maßnahmen gemessen und gewürdigt werden kann

Die Planung konkreter Maßnahmen deckt dann die organisatorischen Punkte ab, wie die Einladung der Teilnehmer, Organisation von Hotel, Trainings-Räumen, Materialien und Catering.

Im Internet kann man sich diverse Planungsvorlagen dazu anschauen und herunterladen.
Unsere Erfahrung zeigt: Oft reicht eine einfache Tabelle, mit denen für Sie wichtigen Faktoren und Bedingungen. Hierbei sollte der Fokus auf der Effektivität liegen, das bedeutet „die richtigen Dinge tun“ und weniger „die Dinge richtig tun“.

Ein Tipp am Ende:

Gestalten Sie Ihre Planung so flexibel, dass Anpassungen bei Umfang und Inhalt möglich sind und beziehen Sie die Kollegen und Teilnehmer aktiv bei der Planung mit ein.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Erstellung Ihres individuellen Qualifizierungskonzepts.

Ihr Best Practice Institute Team

http://www.best-practice-institute.com

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