Bessere Meetings: Tipps von erfolgreichen Menschen

Jeder saß schon in langweiligen Meetings und hat berechnet wie viel diese Langeweile gerade kostet.

Da der Kommunikations- und Abstimmungsbedarf in den Unternehmen immer mehr steigt, verbringen die gesamte Führungsriege eines durchschnittlichen Konzerns rund 7.000 Stunden pro Jahr in Meetings. Das zeigt eine Untersuchung von Bain & Company. Von 40 Wochenstunden hängen auch Mitarbeiter im Schnitt 21 Stunden in Sitzungen fest – davon acht Stunden in solchen, die sich streichen ließen.

Die Autoren Martin J. Eppler und Sebastian Kernbach beschreiben in ihrem Buch „Meet up“, die Lieblingsregeln erfolgreicher Menschen. Wer bessere Meetings haben will, findet in dem praktischen Ratgeber viele gute Tipps und Ideen. Hier ein kleiner Einblick:

Bill Gates (Gründer von Microsoft)

Der Microsoft-Chef hatte die Regel, bei sogenannten Review-Meetings (Rückschau-Meetings) als erste Präsentationsfolie die sogenannten „low insights“, also Misserfolge und momentane Probleme, sehen und ausführlich besprechen zu wollen.

Reinhold Würth (Würth-Gruppe)

Der langjährige Macher hinter dem Wachstumserfolg der Unternehmensgruppe hat verstanden, dass unterschiedlich gehandhabte Begriffe ein Produktivitätskiller für Besprechungen sind. Deshalb hat er die wichtigsten Finanz- und Erfolgsbegriffe weltweit einheitlich definiert und in eine regelmäßige Regelkommunikation eingebunden.

Oprah Winfrey (US-Talkmasterin)

Die Talk-Queen und Unternehmerin führt in der Regel überhaupt keine Besprechungen durch und bevorzugt bilaterale Telefonate.

Elon Musk (CEO von Tesla)

Der Unternehmer hat eine ungeschriebene Regel in seinen Besprechungen: Sei optimal auf dein Thema vorbereitet, oder werde in der Fragerunde ordentlich zerlegt. Eine weitere seiner Meeting-Regeln lautet: kein Vorschlag ohne Faktenbasis.

Dalai Lama

Seine Heiligkeit scheint ebenfalls einer ungeschriebenen Besprechungsregel zu folgen, nämlich dieser: kein Meeting ohne Heiterkeit. Jeder, der den religiösen Führer getroffen hat, bestätigt es: Keine Begegnung mit ihm läuft ohne Humor, Fröhlichkeit und positive Ausstrahlung ab.

Ray Dalio (Gründer des Hedgefonds Bridgewater)

Der legendäre Investor setzte als Sitzungsregel durch, dass praktisch alle Besprechungen akustisch aufgezeichnet wurden. Die Folge war, dass die Mitarbeiter sich bemühten, nur klare und wertvolle Beiträge zu leisten – und zugesagte Aufgaben dann auch zügig umzusetzen, da jeder nachhören konnte, wozu sie sich verpflichtet hatten.

Richard Branson (Gründer der Virgin-Gruppe)

Branson hat eine inspirierende Regel: Für unkonventionelle Ideen braucht es unkonventionelle Besprechungsorte. Deshalb rät er seinen Managern, Meetings mal im Park oder im Café um die Ecke abzuhalten, besonders wenn neue Ideen gefragt sind.

Mark Suster (Investor bei Upfront Ventures)

Der US-Investor hat als Regel für die meisten Besprechungen: keine offenen Laptops. Laptops führen in Besprechungen zu Unaufmerksamkeit und Ablenkung und signalisieren, dass man am Gespräch nicht interessiert ist; deshalb sollte man explizit dazu auffordern, sie zu schließen.

Barack Obama

Der ehemalige US-Präsident hatte bei seinen Kabinettssitzungen eine einfache Regel: keine Mobiltelefone. Als kleine Erinnerung hierfür nutzte er anscheinend einen Korb beim Eingang, in den alle Minister ihre Mobiltelefone zu Beginn der Sitzung legen mussten.

Larry Page (Gründer von Google)

Der Manager hat strenge Regeln für Konferenzen eingeführt: Kein Meeting dauert länger als 50 Minuten. Und es dürfen nicht mehr als zehn Personen daran teilnehmen.

Wir hoffen, dass einer dieser Anregungen den Weg auf Ihre Meeting-Agenda findet. Viel Erfolg bei der Durchführung des nächsten Meetings.

Axel Hamann

Ihr Best Practice Institute Team

https://www.best-practice-institute.com

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