Übung macht den Meister- Einkauf hat Luft nach oben

Ein Seminar pro Jahr muss reichen! Einkäufer begnügen sich oftmals mit minimalem Weiterbildungsumfang. Und dass, obwohl ihr Job immer komplexer wird. Es wird Zeit, dass auch der Einkauf auf sein Recht pocht – für mehr Effizienz und Leistung.

 

Ein Beitrag von Sabine Ursel, erschienen im Magazin „Business+Logistic“, Ausgabe 2/2016

Der Einkauf hinkt hinter anderen Abteilungen im Unternehmen her, zumindest in Sachen Weiterbildung.

Vertrieb und Marketing stürzen sich vergleichsweise begeistert in Seminare – schließlich gilt es nicht nur die Unternehmensperformance zu steigern, sondern auch die eigene pekuniäre Zielvorgabe zu knacken.

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Das leidige Image des Einkaufs. Die Weiterbildungsdiskussion führt wieder einmal zur Kardinalfrage des Images. „Einkauf war lange Zeit nicht wichtig genug im Unternehmen. Das hat sich zwar geändert, ist aber bei der Budgetplanung noch nicht überall angekommen“, sagt Dr. Axel Hamann, Geschäftsführer des Wiesbadener Weiterbildungsanbieters Best Practice Institute (BPI). Motto: Man kann auch ohne Weiterbildung einkaufen (Geld ausgeben), aber selten ohne Weiterbildung verkaufen (Umsatz generieren). Auch Heinz Pechek, geschäftsführender Vorstand beim österreichischen Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BMÖ), verweist auf den vielfach „falschen Zugang zu dem, was Einkäufer heute leisten müssen“. Und das sei „weit mehr als nur billig einzukaufen“.

 

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