Vier Tipps für einen gesünderen Büroalltag

„Einmal Currywurst mit Pommes Rot-Weiß und Schokopudding bitte.“ Trotz der äußerst geringen Nährwerte ist diese Bestellung seit Jahrzehnten nicht mehr aus deutschen Kantinen wegzudenken.

Das eigene Gesundheitsmanagement gehört nicht gerade zu den beliebtesten Themen eines Berufstätigen, besonders wenn man seinen Job sowieso schon als stressig empfindet. Dabei gibt es einfache Tricks, mit denen jeder seinen Büroalltag gesünder gestalten kann.

  1. Obst am Arbeitsplatz

Obst am Arbeitsplatz sorgt laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag „fruitful office“ für mehr als nur Vitamine. Neben dem guten Gefühl, sich gesund zu ernähren, gab ein Drittel der Teilnehmer an, dass sich die Stimmung im Team verbessert habe. 58,4% gaben an, durch Früchte auf ungesunde Snacks zu verzichten und immerhin 18% wollten ihre Ernährung auch abseits der Arbeit gesünder gestalten. Mit wenig Aufwand kann eine ganze Abteilung somit viel für die eigene Gesundheit und Motivation tun.

  1. Lärmreduzierung

Zu den häufigsten Beschwerden in Büros gehört der Lärm. Surrende Drucker, Straßenlärm, knallende Türen und sonstiger Lärm sorgen für Stress, gesundheitliche Beeinträchtigungen und sinkende Leistungsfähigkeit. Besonders störend sind aber Gespräche von Mitarbeitern, da das Gehirn Stimmen anderer nur schlecht ausblenden kann und somit die Konzentration in besonderem Maße leidet.

Bei der Büroplanung muss auf lärmreduzierende Elemente geachtet werden, ansonsten machen Unternehmen eine Milchmädchenrechnung. Die Folgekosten von Krankschreibungen und Konzentrationsschwächen sind weitaus höher.

Beispielsweise sollten Drucker und Kopierer in separaten Räumen stehen, da sie bei Benutzung erhebliche Störgeräusche verursachen. Außerdem sind Schränke und Pflanzen prädestinierte Schallschlucker. Sie sollten geschickt zwischen den Arbeitsplätzen platziert werden. Nackte Wände sorgen für den störenden Schall. Sie können mit Bildern und Pinnwänden ausgestattet werden, um Lärm zu minimieren.

  1. Raumklima

17 Millionen Deutsche arbeiten in Büros. Somit verbringen 40% der Erwerbstätigen, 90% ihres Lebens in geschlossenen Räumen. Damit hat eine gute Luftqualität und ein angenehmes Raumklima eine weitaus größere Bedeutung für das Wohlbefinden, als man womöglich zunächst denkt.

Was gute Luft bedeutet, ist in Deutschland genau festgelegt:

– Die Bürotemperatur sollte 20 bis 24 °C betragen

– Der Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft ist mit 30 bis 70 Prozent ideal.

– Die Luftgeschwindigkeit sollte 0,1 Meter pro Sekunde nicht übersteigen.

Übrigens: Bei +35 °C im Raum darf man ohne Schutzmaßnahmen nicht mehr arbeiten. Die höchste Leistung bringen Büroangestellte bei +23 °C, sagt das Kieler Institut für Weltwirtschaft.

  1. Sitzen

Rückenschmerzen sind verantwortlich für jede vierte Krankschreibung und damit der häufigste Grund für Fehltage. Die Ursache für Rückenschmerzen ist bei Büroangestellten häufig das Dauersitzen. Sitzen im Auto, am Schreibtisch und auf der Couch ist der Alltag für viele Millionen Menschen.
Doch mit ein paar einfachen Tricks kann man die Gesundheit spürbar verbessern: Bei der Sitzhöhe ist das wichtigste, dass die Füße flach auf dem Boden stehen können und dass sich das Becken über den Knien befindet, um eine abfallende Linie vom Becken bis zu den Oberschenkeln zu gewährleisten. Das sorgt dafür, dass die Wirbelsäule in ihre natürliche Doppel-S-Form kommt wie im Stehen. Was die Tischhöhe angeht ist entscheidend, dass die Unterarme flächig auf der Tischplatte aufliegen. Um den Rücken zu entlasten, sollten in den Arbeitstag außerdem Phasen eingebaut sein, in denen man im Stehen arbeitet.

Viel Spaß auf dem Weg ins gesunde Büro

Silas Gottwald

Ihr Best Practice Institute Team

https://www.best-practice-institute.com

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