Vorurteile der Verkäufer gegenüber den Einkäufern

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In unserem ersten Artikel haben wir uns mit den Vorurteilen der Einkäufer gegenüber den Verkäufern auseinandergesetzt. Die „Sprücheklopfer, Drücker und lästigen Gesprächspartner“, wie sie von den Einkäufern oft empfunden werden.

Aber was sagt eigentlich die Gegenseite?

Die Ergebnisse einer (nicht repräsentativen) Umfrage unter Verkäufern, wie sie Einkäufer erleben…

  • der Einkäufer ist immer unter Stress
  • wendet unfaire Taktiken an
  • ist immer aggressiv
  • Einkäufer sind Selbstdarsteller und machtbesessen
  • arbeitet mit persönlichen Angriffen
  • macht Politik und verhandelt nicht
  • zeigt oft Hilflosigkeit
  • können nur billig
  • haben meist keine Ahnung vom Produkt

Wie kommen Einkäufer und Verkäufer aus diesem Dilemma?

Sich wertschätzend und respektvoll begegnen – und nicht nur in der Verhandlung oder ähnlichen Anlässen! Gerade in den immer mehr zusammenwachsenden globalen Märkten sind vertrauensvolle und verlässliche Partner Garanten für wirtschaftlichen Erfolg – auf beiden Seiten des Verhandlungstisches:

„Verhandle nicht den Menschen. Verhandle Deine Ziele. Immer!“

Einkäufer sind heutzutage nicht mehr Katalogwälzer, Preis–Abfrager oder Bestellabwickler.

Sie sind eingebunden in ein zunehmend komplexer werdendes Warenwirtschaftssystem und leisten wertvolle Beiträge für ihre Unternehmen in verschiedensten Bereichen wie Beschaffung – und Kostenmanagement. Sie verfügen oft über weitreichende Produktkenntnisse ihrer Warengruppen, analysieren die unterschiedlichen Beschaffungsmärkte und arbeiten an neuen Beschaffungswegen.

Wir stellen also fest, dass die Vorurteile von Einkäufern und Verkäufern gleichermaßen bestehen und sicherlich in wichtigen Verhandlung im Wege stehen können.

Wer alle Mittel in Verhandlungen nutzt um seinen Gegenüber auszutricksen, schafft Misstrauen anstatt Vertrauen, nährt Vorurteile anstatt Unvoreingenommenheit. Diese belasten die weitere positive Entwicklung der gemeinsamen Geschäftsbeziehung.

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