#8 Kollmann´s Corner- SUPERFOOD

Ernährung für Hochleistung im Sport- und Berufsalltag

Krankheiten vorbeugend, ewig haltbar und günstiger als Medizin. Das ist Superfood!

Superfood klingt nach speziellen Lebensmitteln, die Superhelden beim Lunch serviert bekommen. Was ist denn nun Superfood, wenn es in unserem realen Leben keine Superhelden gibt?

Superfoods sollten bestimmte Kriterien erfüllen:

Ein Kriterium eines Superfoods ist das Vorhandensein einer deutlich größeren Menge an Nähr-, Wirk- oder Vitalstoffen, verglichen mit anderen „herkömmlichen“ Lebensmitteln. Superfood sollte möglichst naturbelassen sein – und verzehrt werden.

Keine Arzneimittel, aber Medizin

Das sind Super- Lebensmittel , d.h. einige Superfoods haben heilende Wirkung und stammen aus der Natur. Sie sind oft nicht teuer und können selbst angebaut werden oder sind im Bio-Markt erhältlich. Immer mehr Studien untersuchen die Zusammenhänge von Superfood und dem unterstützenden Heilungsprozess einiger Krankheiten.

Z.B. fanden Wissenschaftler der Universität Chicago (USA) heraus, dass grünes Blattgemüse (z.B. Blattsalate, Kohlgemüse, Spinatgemüse, Wildkräuter uvm.) „den Abbau der Gehirnleistungsfähigkeit im Alter verlangsamen oder gar verhindern kann und damit auch vor Alzheimer oder anderen Demenzerkrankungen schützen kann.“

( Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de ) Weitere spannende Studien zum Stöbern finden sie HIER

Wer also im Job, Alltag und beim Sport leistungsfähig sein will und muss, sollte die folgenden „Superfoods“ nicht unterschätzen:

Honig  

Dieses Superfood ist bekannt für seine ewige Haltbarkeit. Selbst wenn dieser mit der Zeit etwas austrocknet, kann er durch langsames Umrühren und leichter Wärme seine ursprüngliche Konsistenz wiedererlangen. Schon die Ägypter haben Honig gegessen und schrieben ihm heilende Kräfte zu. Ein natürlicher Zucker direkt aus der Natur. Abhängig von den Pflanzen aus denen er produziert wurde, enthält er Mineralien und einige Proteine. Er wird sogar bei der Heilung chronischer Wunden eingesetzt. Sog. Medihoney kann mit seiner Wirkung Wunden heilen, die mit multiresistenten Bakterien infiziert waren. Eine Alternative zu Antibiotika – wer hätte das gedacht?

Grünes Blattgemüse     

Darunter zählen:

Blattsalate (z.B. Chicoree, Eichblattsalat, Eissalat/ Eisbergsalat, Endiviensalat, Feldsalat, Garten- Salat, Kopfsalat, Schnittsalat, Lollo Rosso, Radiccio und Ruccola)

Kohlgemüse (z.B. Blumenkohl, Brokkoli, Chinakohl, Grünkohl, Kopfkohl, Pok Choi, Rosenkohl, Rotkohl, Spitzkohl, Weißkohl, Wirsing, Zierkohl und der ursprünglich aus Italien stammende Romanesco)

Lauchgemüse (z.B. Ackerlauch, Bärlauch, Porree/Lauch, Schnittlauch)

Spinatgemüse (z.B. Blattspinat/Spinat, Mangold)

Wildsalte/Wildkräuter (z.B. Brennessel/Brennnessel, Breitwegerich, Brunnenkresse, Garten-Ampfer, Gartenkresse, Kapuzinerkresse, Löwenzahn, Portulak, Spitzwegerich, Wiesenklee, Wiesen-Sauerampfer)

Das grüne Blattgemüse macht unser Gehirn leistungsfähiger und jünger. Ein bis zwei Portionen pro Tag über mehrere Jahre verjüngen unser Gehirn um 11 Jahre. Weiterhin beugt dieses Superfood Tumorbildung vor und trägt zum Muskelaufbau bei.

Avocado             

Diese Superfrucht hatte reichlich gesunde, ungesättigte Fettsäuren. Diese helfen beim Fettabbau und sollten fester Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein. Also keine Angst vor dieser Fettfrucht! Sie wirkt Wunder. Vitamin A und E, sowie sekundäre Pflanzenstoffe unterstützen die Blutbildung, stärken die Sehfähigkeit und festigen Zähne und Knochen.

Walnüsse, Kürbiskerne                

Diese Knabbereien wirken wahre Wunder: Kürbiskerne liefern am meisten Zink, verglichen mit allen pflanzlichen Lebensmitteln und 50g können bereits den halben Tagesbedarf eines Erwachsenen an Magnesium decken. Walnüsse bieten von allen Nüssen die meisten Antioxidantien, senken unter anderem den Blutspiegel von LDL-Cholesterin (kleine Eselsbrücke, wenn man die beiden immer verwechselt: HDL- Cholesterin= Hab Dich Lieb- Cholesterin. Das Cholesterin, was wir benötigen. LDL sollte nicht zu hoch sein) bremsen Tumorzellen und sorgen für starke Nerven.

Ingwer                

Und nun zur Wunderwaffe bei Erkältung, Muskelschmerzen, Haarausfall uvm… Ingwer wirkt stark entzündungshemmend, gerade bei Erkältungen. Er kann Kopfschmerzen lindern, unsere Konzentrationsfähigkeit verbessern und reduziert sogar das Aggressivitätspotential von Krebszellen. Ingwer kann z.B. bei Haarausfall äußerlich in Form von Ölen oder Tinkturen angewendet werden. Für alle anderen positiven Effekte von Ingwer, mischen Sie die Knolle ab jetzt also in Wasser/Tee, in Ihre Smoothies, Shakes oder in die Suppen. Die leichte Schärfe hat einen erfrischend würzigen Geschmack.

 

Weitere Superfoods sind z.B. Kurkuma, Blaubeeren, Knoblauch, Linsen und Kreuzblütler wie Brokkoli, Brokkolisprossen, Blumenkohl, Weisskohl, Rotkohl, Rosenkohl, Grünkohl, Rettich, Radieschen und der Meerrettich.

Versuchen sie die Superfoods in ihren täglichen Speiseplan aufzunehmen: Ingwerwasser am Schreibtisch für die nötige Konzentration, Walnüsse und Kürbiskerne als Snack statt Schokolade, ein bunter Salatteller mit Blaubeeren, Avocado und einem Meerrettich-Dressing…

Ich bin gespannt auf Ihre Kreationen!

Viel Spaß beim „fit essen“. Hierbei gilt: Mehr hilft mehr!

Ihre Alice Kollmann

www.best-practice-institute.com

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